Miriam Ibrahim
Miriam Ibrahim

2021 - THE SUN DIED

Concept/Choreography: Jeremy Nedd

Theater Oberhausen

Gasometer Oberhausen

Photocredit: Isabel Rios

 

 

«The Sun Died» erzählt in poetisch-choreographischen Bildern von Abschied und Neubeginn. Was passiert mit uns, wenn etwas Essentielles unseres Lebens verschwindet? Wie gehen wir mit diesem Verlust um?
«Stell dir vor du fällst, aber es gibt keinen Boden.» (Hito Steyerl) – nichts, was Orientierung oder Anziehung bestimmt – fällt man dann oder welcher Zustand ist dann existent?
Welch neues Sein, welche neuen Realitäten und welche neuen Zentren können entstehen?

 

2020 - MERMAIDS 

directed by Shari Asha Crosson 

Theater Oberhausen

Photocredit: Isabel Rios

 

Stark und mutig? Laut und verträumt? Verkleidet und verspielt? Dreckiges Shirt oder glitzernde Socken? Was darf ein Junge sein? Wie muss er sein? Das fragt sich auch Kajaani und taucht regelmäßig ab in eine Welt, in der er alles sein darf, was er sein will: Glitzerfisch, Seepferdchen, Meerjunge, Meermädchen... Er lernt Meerjungfrauen kennen mit herrlichen Haaren und schillernden Schwänzen und trifft auf Mami Wata, die Göttin des Meeres, die ihm hilft, einer von ihnen zu werden. Die Grenzen zwischen Traum, Realität und Kajaanis Fantasie verschwimmen. Er schöpft Mut, endlich sein zu können, wie er es wirklich will.

Ein Stück für Kinder ab vier über das Selbstvertrauen, nicht ins Muster passen zu müssen und die Kraft der eigenen Träume. Mit wenig Worten, viel Bewegung und einer Menge Fantasie.

2020-2021 - Feministische Reihe Oberhausen

Theater Oberhausen

 

"In einer Zeit, wo feministische Bewegungen ideologisch und politisch noch nie so vielfältig waren, stellt sich die Frage nach einem gemeinsamen Wir noch dringender. Wer ist dieses feministische Wir, wenn wir aus verschiedenen Perspektiven, Positionierungen, Zielsetzungen und Erzählungen bestehen?"

 

 

2021 - STRURMTIEF O´HARA

a discursive dance film / stream

by La Fleur

Theater Oberhausen

Photocredit: Monika Gintersdorfer

 

„Sturmtief O’Hara“ ist der Versuch, durch kritische Auseinandersetzung mit produzierter Kulturgeschichte neu umzugehen, neue Wege des Erinnerns zu schaffen, um dadurch Verantwortung im Heute ergreifen zu können.